Umfrage gestalten: Vorteile und Nachteile von Online Umfragen

umfrage-gestalten-kostenlosOnline Umfragen werden immer beliebter. Kein Wunder, denn ist eine überaus kostengünstige und schnelle Weise, ein Feedback von Kunden oder Mitarbeitern (Mitarbeiterbefragung) zu bekommen.

Heutzutage gibt es diverse Umfrage-Tools online wie z.B. Survio.com, die es einem ermöglichen, innerhalb von Minuten kostenlos eine Umfrage zu gestalten, diese mit den Zielpersonen zu teilen und die Antworten, also Ergebnisse automatisch auszuwerten – egal, ob es sich um eine Mitarbeiterbefragung, eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit oder ein Produkt-Feedback handelt.

Bevor es jedoch darum geht, auf welche Weise man seine Kunden befragen will, muss man den richtigen Kanal finden – also den, den auch die Kunden verwenden. Wer den Kunden oder Interessent Sie beispielsweise angerufen hat, ist es sinnvoller, ihn per Telefon anzurufen und anschließend zur Umfrage weiterzuleiten. Wenn Sie per E-Mail kontaktiert worden sind, sollten Sie per E-Mail in Kontakt treten und in dieser einen Link zur Umfrage einbauen.

Online-Umfragen bieten den großen Vorteil, dass damit extrem viele Menschen (auf der ganzen Welt!) auf eine sehr schnelle und einfache Weise erreicht werden können.

Dabei sind die Kosten wie auch die Zeitinvestition sehr niedrig. Gleichzeitig haben Online-Umfragen relativ hohe Antwortraten (sofern sie richtig durchgeführt werden), da die Befragten die Fragen selbst entscheiden können, wann und in welchem Tempo sie die Fragen beantworten. Und das tun sie: Denn schließlich mögen Menschen es grundsätzlich nach ihrer Meinung gefragt zu werden.

Doch das Verlegen der Antworten auf später kann auch Nachteile haben: Oftmals entstehen hierdurch verzerrte Antworten, die z.B. aufgrund von Ereignissen entstehen, die nach dem erstmaligen Sehen der Umfrage und den tatsächlichen Ausfüllen, stattfinden. Darüber hinaus die Zahl der Antworten geringer ausfallen und nicht repräsentativ sein.

Ein weiteres Problem von Online-Umfragen ist oft ihre Länge, denn sie sind oftmals schlicht zu lang – dies kann die Teilnehmer verärgern und zu verzerrten Antworten führen (sofern sie die Umfrage überhaupt bis zum Ende ausfüllen). Auch spielt das Design bzw. Layout der Online-Umfrage eine relativ große Rolle – wenn dieses nicht stimmt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Befragte die Umfrage abbrechen wird (Stichwort „User Experience„).

Obwohl in Zeiten von Smartphones und Tablets Online-Umfragen stets verfügbar zu sein scheinen, sind sie jedoch nicht geeignet für Personen ohne Internetzugang wie z.B. älteren Menschen oder solchen, die in abgelegenen Gebieten wohnen.

Nicht zuletzt sollte man bedenken, dass es bei Online-Umfragen zu Betrug oder Fehlinformationen kommen hat – dies ist wahrscheinlich der größte Nachteil von Online-Umfragen. Es gibt viele Leute, die Online-Umfragen nur wegen des Anreizes (sofern es einen gibt) ausfüllen und entsprechend keine ehrlichen, authentischen Antworten liefern.

Online-Umfragen sind bequem und beliebt, jedoch nicht die einzige Form, wie man Informationen von Kunden, Mitarbeitern, etc. bekommen kann. Die Alternativen sind Telefon-Umfragen, E-Mail-Umfragen und SMS-Umfragen. In der Regel sind Online-Umfragen jedoch der effizienteste Weg der Datenerhebung.

Webdesign ist nicht alles: Wie kann man die Nutzererfahrung verbessern?

nutzererfahrung-webdesign-firma-zuerichVielen Geschäftsinhabern ist der Wert einer professionellen Webpräsenz voll bewusst. Entsprechend verwenden sie oftmals hohe Budgets für die Erstellung von hochwertigen, schön aussehenden Webseiten, also Webdesign und engagieren nahmhafte Webdesign Agenturen wie D4Design Studios aus Zürich. Schließlich geht es um die Unternehmenspräsenz!

Doch was dabei oftmals auf der Strecke bleibt, ist die Nutzererfahrung, im Englischen user experience genannt, kurz UX. Dabei ist gerade diese von entscheidender Bedeutung, immerhin wird die Webpräsenz für (potenzielle) Kunden erstellt.

Die Unternehmenswebsite dient dazu, das eigene Produkt zu verkaufen, die eigenen Dienstleistungen und die eigenen Arbeiten, also das Portfolio zu präsentieren.

Ihre Website mag Ihnen persönlich gut gefallen, doch Sie müssen sich stets fragen, wie Kunden Ihre Website wahrnehmen. Ist die Navigation einfach, können Besucher alles finden, was sie brauchen, und vor allem: verstehen Besucher, die zum ersten Mal auf Ihre Seite gelangen, schnell und einfach, was sie überhaupt anbieten?

Andere Faktoren, die darüber entscheiden, ob ein Besucher auf Ihrer Webseite bleibt, oder nicht, sind zum Beispiel:

– Schrift
Ist die Schrift groß genug und einfach zu lesen? Passt Sie zum Design und Layout der Seite? Passt sie zum Unternehmen? Ist sie eventuell zu extravagant? Passt die Schriftfarbe zum Design und zum Unternehmen? Eine gute Auswahl an kostenlosen Schriften findet man unter https://fonts.google.com.

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– Konsistenz
Haben Sie ein einheitliches Design? Benutzen Sie dieselben Buttons überall auf der Seite? Unterschiedliche Farben oder Formaten können hübsch aussehen, jedoch Benutzer verwirren und die Navigation auf der Website erschweren. Wer sich unsicher ist, sollte eher zu konventionellem Design greifen.

– Funktionalität
Sie müssen sich vorab im Klaren darüber sein, wofür Ihre Website verwendet wird. Warum erstellen Sie die Seite? Wer sind Ihre Kunden? Was sollen Besucher auf der Seite tun? Entsprechend müssen die Inhalte strukturiert werden. Denken Sie über zusätzliche Funktionen nach, die Sie Nutzern anbieten können. Steht das, was Sie anbieten, „above the fold“, also im oberen Teil der Seite?

– Minimalismus
Im Webdesign ist oftmals weniger mehr. Durch den Einsatz von einfachen Design-Elementen können Botschaften schnell und effizient vermittelt werden. Einfache Designs sind weniger anstrengend für Besucher, Ordnung auf der Seite ermöglicht die klare und einfache Erfassung Ihrer Botschaft. Oftmals wird versucht, möglichst viele Informationen auf einer Seite unterzubringen – diesen Fehler sollten Sie vermeiden, denn er ist überaus kontraproduktiv. Schließlich wollen Sie nicht, dass Besucher von Informationen erschlagen Ihre Seite sofort wieder verlassen.

– Live-Chat
Installieren Sie einen Live-Chat auf Ihrer Seite und reagieren Sie so viel wie möglich auf Anfragen – Minimum eine Stunde pro Tag. Dies wird Ihnen Erfahrungen aus erster Hand liefern, die von unschätzbarem Wert sind.

Natürlich müssen auch die Grundlagen stimmen – also die Mobile Usability, Ladegeschwindigkeit der Seite, Sicherheit (https), Zuverlässigkeit und SEO (Suchmaschinenoptimierung) – all das kann auch eine Internet Agentur aus Zürich, Basel oder Luzern für Sie übernehmen. Wenn Sie jedoch Ihrer Zielgruppe keine überzeugende Erfahrung bieten können, bedeuten all diese Punkte nichts.

Erfolgsfaktor Predictive Analytics

Predictive Analytics

In grossen Unternehmen sammeln sich im Laufe der Zeit Unmengen von Kundendaten an, die jedoch nur in den seltensten Fällen nutzbar gemacht werden. Obwohl seit langer Zeit bekannt ist, dass sich durch den Einsatz von Predictive Analytics auf Basis von Data Mining die Unternehmensgewinne spürbar steigern lassen, liegen diese Potenziale in vielen Firmen brach.

Gerade in Sparten wie der Informationstechnologie ist es von entscheidender Bedeutung, zu wissen, wohin sich der Markt entwickelt. Im Unterschied zu kleinen und mittelgrossen Dienstleistungsunternehmen, die ihr Angebot relativ schnell umstellen können, müssen Produkte wie Smartphone oder Tablets in mühsamer Kleinarbeit entwickelt und getestet werden. Wer Predictive Analytics-Methoden einsetzt, um einen Blick in die Zukunft zu werfen, kann Fehlinvestitionen verhindern und von Anfang an auf das richtige Pferd setzen. In der IT-Branche kann dies den Unterschied zwischen Wohl und Wehe eines Unternehmens ausmachen (siehe hierzu auch den Predictive Analytics-Blog von Dr. Parsis Dastani, dem Gründer der Firma Dastani Consulting).

Höhere Kundenzufriedenheit

In Wirtschaftsunternehmen, in denen Predictive Analytics-Methoden eingesetzt werden, liegt die Kundenzufriedenheit nachgewiesenermassen weit über dem Durchschnitt. Dies ist nicht weiter verwunderlich: Wer schon heute weiss, wonach die Zielgruppe in drei, sechs oder zwölf Monaten verlangen wird, kann sich frühzeitig darauf einstellen und seine Marktstrategie entsprechend anpassen. Bietet man zum richtigen Zeitpunkt die passenden Produkte und Dienstleistungen an, kann man sich des Zuspruchs seiner Kunden sicher sein. Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmen wie Apple oder Microsoft seit Langem Predictive Analytics einsetzen, um ihre Marktführerschaft zu verteidigen. Bis Mitte 2015 konnte alleine Apple Barreserven von rund 200 Milliarden US-Dollar anhäufen – ohne Predictive Analytics wäre dies nicht möglich gewesen.

Vielfältige Einsatzgebiete

Mithilfe von Predictive Analytics-Methoden lassen sich nicht nur zukünftige Produkttrends vorhersagen – man kann sie auch dazu nutzen, um regionale Absatzprognosen für ein bestimmtes Produkt zu erstellen. Besonders häufig werden derartige Methoden in der Automobilindustrie eingesetzt: Hier variiert der Kundengeschmack von Land zu Land besonders stark. Doch auch in der IT-Industrie nutzen die Unternehmen Predictive Analytics, um abschätzen zu können, welche Stückzahlen in bestimmten Erdregionen abgesetzt werden können. Ein typisches Beispiel ist der Smartphone-Bereich: Während in Ländern wie Korea oder Japan Wert auf schnelle, leistungsstarke Geräte gelegt wird, liegt der Schwerpunkt in Afrika und Südostasien auf kostengünstigen Smartphones, die in Verbindung mit bezahlbaren Datentarifen verkauft werden.

Wozu dient eine SEO-Analyse?

Eine Webseite ist schnell aufgesetzt: Mithilfe von Tools lässt sich – zumindest theoretisch – innerhalb von Minuten eine ansprechende Internetseite erstellen und mit Inhalten füllen. Das Problem: Das blosse Vorhandensein einer Webpräsenz reicht heute nicht mehr aus, um Besucher anzuziehen. Nur wer in den Suchmaschinen weit vorne rangiert, hat eine Chance, in den Weiten des Internets gefunden zu werden.

Wer herausfinden möchte, ob die eigene Internetseite den aktuellen Anforderungen der Suchmaschinen entspricht, ist gut beraten, eine SEO-Analyse durchführen zu lassen. Eine solche Analyse wird üblicherweise von einer SEO-Agentur vorgenommen. Derartige Spezialisten haben einen geschulten Blick für die Suchmaschinentauglichkeit von Webseiten und können unter Zuhilfenahme professioneller Tools schnell erkennen, ob es bei der fraglichen Seite Verbesserungspotenziale gibt.

Auf die Keywords kommt es an

Neben Elementen wie der Usability und der Menüstruktur spielt bei einer SEO-Analyse ein Faktor eine Rolle, dessen Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann: Die Verwendung von Keywords. Hiermit sind themen- und branchenrelevante Schlüsselwörter gemeint, die von Netzusern als Suchbegriffe verwendet werden.

Zwar sind bei den meisten Unternehmenswebseiten entsprechende Begriffe vorhanden, doch die Keyword-Dichte ist in den seltensten Fällen optimal. Oft ist die fragliche Seite mit Keywords so überfrachtet, dass die Inhalte schlecht lesbar sind und die Nutzer sich schnell eine andere Seite suchen. Eine kurze Verweildauer ist für die Suchmaschinenplatzierung jedoch pures Gift. Schon alleine deshalb lohnt es sich, die Seiteninhalte von Profis überprüfen zu lassen.

Was kostet eine SEO-Analyse?

Eine SEO-Analyse von bestehenden Websites ist im Normalfall keine teure Dienstleistung – es sei denn, es handelt sich um eine extrem umfangreiche Präsenz mit Hunderten von Unterseiten. Derartige Webseiten sind jedoch relativ selten anzutreffen. Die meisten Unternehmen sind bestrebt, ihre Informationen in übersichtlicher Form zu präsentieren und fassen sich daher bei den Inhalten kurz.

Bei einer typischen KMU-Webseite ist ein Preis von wenigen Hundert Franken realistisch. Diese Investition lohnt sich in jedem Fall, da man auf diese Weise erfährt, wie es um die Suchmaschinentauglichkeit der eigenen Seite bestellt ist und welche Möglichkeiten es gibt, sie in den Trefferlisten nach vorne zu bringen. Auf Wunsch entwickelt die durchführende Agentur eine Strategie, die darauf abzielt, innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine Top-10-Platzierung zu erreichen.

Eine sehr gefragte Agentur für SEO-Dienstleistung ist Seonest. Hier bekommen Unternehmen eine fundierte SEO-Analyse, bei der zahlreiche inhaltliche und technische Aspekte berücksichtigt werden. Dazu gehören unter anderem die Beschaffenheit der Internetadresse (URL), die Websitecodierung sowie die Übersichtlichkeit der Navigation. Per Kontaktformular können Interessierte eine kostenlose Beratung anfordern.

Samsung verkauft immer weniger Smartphones

Samsung Electronics, der größte Fernsehgeräte- und Handyhersteller der Welt, hat bekannt gegeben, dass der Nettogewinn im zweiten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahr um 8% auf 4,5 Mrd. Euro fiel. Als Reaktion fiel die Aktie des südkoreanischen Unternehmens um rund 6 Prozent. Von April bis Juni will man insgesamt 89 Millionen Handys und Smartphones verkauft haben.

5. Gewinnrückgang in Folge

Es handelt sich bereits um den fünften Jahres-Gewinnrückgang. Und das obwohl im April die Flaggschiffe Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge vorgestellt wurden, die von Experten und Nutzer äußerst positiv bewertet wurden. Bei der Einschätzung der Nachfrage für das Galaxy S6 Edge hatte man sich stark vertan, sodass viel zu wenige Geräte ausgeliefert wurden und man der Nachfrage nicht nachkommen konnte. Die Nachfrage des Galaxy S6 dagegen hatte man überschätzt, was zu hohen Lagerbeständen führte.

Harter Konkurrenzkampf führt zu sinkenden Preisen

Lowcost-Hersteller aus China und Indien machen Samsung zu schaffen (Huawei, OnePlus, aber auch Lenovo), sodass das Unternehmen gezwungen ist, die Preise immer mehr zu senken. Im letzten Quartal ist der Durchschnittspreis für ein Samsung-Smartphone um mehr als 10 Prozent auf unter 300 US-Dollar gefallen (verglichen mit dem Vorjahr).

Als Gegenmaßnahme will Samsung die Preise für seine Flaggschiff-Modelle senken und im August ein Smartphone-Tablet-Hybrid-Gerät für Businessuser und eine größere Version des Galaxy S6 Edge Namens Plus vorstellen. Beide Geräte sollen durch ein 5,6 Zoll großes Display, schnellere Prozessoren und ein schlankes Design punkten.

Speicherchips und Prozessoren retten Samsung

Der Gewinn der Smartphone-Sparte sank um 38 Prozent (auch im Bereich der Unterhaltungselektronik gibt es einen großen Rückgang) – der Gewinnrückgang wäre noch weitaus größer wären da nicht die rettenden Sparten Speicherchips, Prozessoren und Displays. Vor allem im Bereich der Halbleiter stieg der Gewinn im zweiten Quartal um starke 83% gegenüber dem Vorjahr.

Nichtsdestotrotz ist Samsung mit einem Marktanteil von 21,7 Prozent (zweites Quartal 2015) nach wie vor der unangefochtene Marktführer bei den Smartphones (gefolgt von Apple mit 14,1 Prozent und Huawei mit 8,9 Prozent). Apple ist Samsungs Konkurrent in der Oberklasse, Huawei bei den billigeren Modellen. Während Samsungs Absatz im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent fiel, stieg der von Apple um starke 34,9 Prozent und der von Huawei um starke 48,1 Prozent.

In der zweiten Jahreshälfte erwartet Samsung eine höhere Nachfrage nach Smartphones, rechnet jedoch insgesamt mit einer Verlangsamung des Wachstums. Zusammen mit Mastercard will man demnächst die NFC-Technologie in Deutschland und Europa einführen – wann dies erfolgen soll, steht allerdings noch nicht fest.

Welche Google+ Funktionen sind brauchbar?

Google hat diese Woche bekannt gegeben, dass man sich ab sofort zum Hochladen von Videos auf YouTube nicht mehr bei Google+ einloggen muss und stattdessen direkt die Google ID nutzen kann.

Mit diesem Google+ Zwang hatte das kalifornische Unternehmen zuvor unzählige Internetnutzer gegen sich aufgebracht. Viele bezeichnen Google+, also Googles soziales Netzwerk, als Friedhof mit Millionen von ungenutzten Accounts. Laut Google gibt es aktuell etwa 360 Mio. aktive Nutzer auf Google+, aber wer glaubt schon dieser Angabe? Nur die wenigsten laden Fotos und Videos auf Google+ hoch, um diese mit Freunden zu teilen, denn diese sind sowieso nicht auf Google+. Zum Vergleich: Facebook zählte zuletzt etwa 1,44 Mrd. aktive Nutzer (solche, die die Seite mindestens einmal im Monat besuchen).

Aber gibt es noch doch einige Google+ Funktionen, die durchaus brauchbar sind?

Google Hangouts
Ja, durchaus. Zum einen sind da die Google Hangouts, Googles Antwort auf Skype, die simultane Videochats mit bis zu 10 Nutzern erlaubt. Es handelt sich hierbei also letztlich um kostenlose Anrufe (auf Smartphone ist die App Hangout erhältlich). Die Hangouts können auch live als Videostream auf YouTube übertragen werden (Hangouts on Air) und direkt in Gmail, Googles E-Mail-Dienst verwendet werden. Bei Google Hangouts werden Werbeeinblendungen angezeigt, es gibt jedoch auch werbefreie Open-Source-Alternativen Namens Jitsi und Ekiga.

Google Photos

Neben Google Hangouts ist Google Photos eine weitere, praktische Funktion, die von Google+ geblieben ist (diese wurde im Juni von Google+ getrennt). Mithilfe einer App werden alle Fotos auf dem Smartphone automatisch gespeichert – absolut kostenlos. Das Problem ist nur, dass Google die Auflösung der Fotos verringert (max. 2048 × 2048 Pixel).

Auf Google+ trifft sich eher die technische Community, die jedoch die absolute Minderheit der Gesellschaft ausmacht. Google+ wird wohl kaum in den nächsten Jahren eingestellt werden, kann aber klar als Misserfolg bezeichnet werden.

Google Drive
Eine andere überaus praktische Funktion, die allerdings nichts mit Google+ zu tun hat, ist Google Drive, also Googles Filehosting-Dienst, der es einem erlaubt, bis zu 15 GB an Fotos, Videos, Dokumenten, etc. online, also in der Cloud, zu speichern. Zu Google Drive gehören auch Google Docs, Sheets, Slides und Forms, also ein kostenloser Online-Dienst zum Erstellen, gemeinsamen Bearbeiten und Teilen von Textdokumenten, Tabellen, Präsentationen und Fragebögen, die alle automatisch bei Google Drive (und natürlich auch auf Wunsch auf dem eigenen Computer) gespeichert werden. Die Nutzung von Google Docs ist für Einzelpersonen kostenlos, Unternehmen müssen ab $5 im Monat zahlen. Google Drive wurde 2012 gestartet und hatte im Oktober 2014 laut Google 240 Mio. aktive Nutzer.

Was bietet Windows 10?

Ab heute können Windows 7 und 8.1-Nutzer kostenlos auf Windows 10 umsteigen. Doch was hat Windows 10 zu bieten?

Klassisches Startmenü
Windows 10 ist das richtige Betriebssystem für alle, die nicht mit 7 und 8.1 klarkamen, denn nun fehlt die ungeliebte Kachel-Optik, das Startmenü befindet sich endlich wieder in der linken unteren Desktop-Ecke. Wer will, kann die Kacheln aus Windows 8 im Startmenü neben normalen Programm-Verknüpfungen anzeigen lassen. Das Startmenü lässt sich außerdem beliebig anpassen.

Apps öffnen in kleinen Fenstern
Windows-Apps (z.B. Kalender, E-Mail, Fotos) öffnen sich in der neuen Version nicht in Fullscreen, sondern in einem Desktop-Fenster. Die Windows-Apps besitzen außerdem eine Toolbar mit mehreren Optionen im oberen Bereich und passen sich der Größe des Fensters an.

Neuer Internet-Browser „Edge“
Windows 10 kommt außerdem mit einem brandneuen Browser Namens „Edge“ daher. Natürlich muss man nicht auf den Internet Explorer (11) verzichten – auch dieser ist bei Windows 10 an Bord. Das Highlight des neuen Browsers ist die sogenannte „Reading View“, wobei alle beim Lesen unnötigen Elemente ausgeblendet werden. Eine interessante Funktion ist „Web Notes“, wobei der Browser einen Schnappschuss von der aktuellen Website aufnimmt und man anschließend auf der Seite schreiben, malen, etc, kann. Diese Seite kann man dann als Bild-Datei, als Favorit oder in der „Lese-Liste“ speichern. Ein weiteres Highlight des neuen Browsers ist Cortana, die digitale Assistentin, mit deren Hilfe man leicht Zusatzinformationen zu einem markierten Wort einholen kann.

Task View
Windows 10 bietet auch ein virtuelles Desktop: Die Rede ist von „Task View“, das ein Wechseln zwischen verschiedenen geöffneten Apps oder mehreren virtuellen Desktops von Apps erlaubt.

Quick Access View

Wenn man den Datei-Explorer in Windows 10 öffnet, wird dieser automatisch der neuen „Quick Access View“ dargestellt: Dabei werden die meistbenutzten Ordner und zuletzt geöffnete Dateien angezeigt. Wer kann, kann natürlich auch die „alte“ Ansicht („dieser PC“) wiederherstellen.

Action Center
Neu in Windows 10 ist das sogenannte „Action Center“, in dem alle Benachrichtigungen aufbewahrt werden und auch Buttons für praktische Funktionen wie Bluetooth, VPN, Tablet-Modus, etc. zu finden sind.

Überarbeitete Apps
Apps wie Kalender und E-Mail wurden in Windows 10 überarbeitet und sind nur schneller und responsive. Mail unterstützt nun POP-E-Mails und Kalender den Google-Kalender.

Continuum

Windows 10 bietet auch eine Funktion für Tablet-User, die das Bedienen über Touchscreen leichter macht. Im Tablet-Modus erscheinen das Startmenü und die Windows-Apps als Vollbild.

Neustart-Planung
Neu in Windows 10 ist auch die Option, einen Neustart zu einer selbst gewählten Zeit durchführen zu lassen – dies war zuvor nicht möglich.

Für Windows 8 und 8.1-Besitzer ist das Update kostenlos, Windows 8-Besitzer müssen allerdings zuerst auf Windows 8.1 upgraden und dann auf Windows 10. Das Upgrade ist ab dem 29. Juli 2015 ein Jahr lang möglich.

Apples Milliardengewinne rufen Kritiker auf den Plan

18 Milliarden Dollar in einem Quartal – diese unglaubliche Summe verbuchte der Apple-Konzern für den Zeitraum von Oktober bis Dezember 2014 als Gewinn. Dies veranlasst manche Börsenanalysten dazu, in Ehrfurcht zu erstarren und die vielen Innovationen zu preisen, die das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren hervorgebracht hat. Andere sehen in den exorbitanten Gewinnen einen deutlichen Hinweis darauf, dass bei Apple einige Dinge im Argen liegen.

Branchenkenner: Das iPhone ist überteuert

Einer der Grundpfeiler von Apples Geschäftsstrategie ist die Weiterentwicklung des iPhone, das bei seiner Einführung im Jahr 2007 eine Revolution im stark umkämpften Handymarkt auslöste. Das Konzept der touchscreengestützten Bedienung war zwar keineswegs neu, doch Apple gelang es, ein internetfähiges Gerät mit einer bis dahin nie gekannten Usability zu konstruieren. Der technologische Vorsprung ist mittlerweile dahingeschmolzen – dennoch wird jedes neue Modell automatisch zum Kassenschlager.

Der beispiellose Erfolg des iPhone, so die Kritiker, basiere in der Hauptsache auf einem geschickten Marketing, bei dem die berühmten Produktpräsentationen vor der Weltpresse eine wesentliche Rolle spielten. Seit dem Ableben des legendären Firmengründers Steve Jobs wird diese Aufgabe von seinem Nachfolger Tim Cook übernommen. Die Kernaussage ist immer dieselbe: Das neue Produkt sei das beste Smartphone, das man je gebaut habe.

Die Herstellungskosten des iPhone 6 liegen mit durchschnittlich 224 Dollar auf dem gleichen Niveau wie beim Vorgänger iPhone 5. Der Verkaufspreis hat sich jedoch um mehr als 100 Dollar erhöht. Die Gewinnmarge kletterte dadurch auf satte 24 Prozent. Nach eigenen Angaben verdient Apple sein Geld zu 69 Prozent durch iPhone-Verkäufe.

Mangelhafter Datenschutz

Seit einiger Zeit steht der Vorwurf im Raum, Apple habe die Sicherheit seiner chinesischen Kunden an den Staat verkauft. Laut einem Bericht der Zeitung „Beijing News“ soll der CEO Tim Cook es dem Internet-Unternehmer Lu Wei gestattet haben, an einigen Geräten Sicherheitschecks durchzuführen.

Die Befürchtung, dass chinesische Behörden nun versuchen könnten, Zugang zum iOS-Quellcode zu erlangen, ist keineswegs unbegründet: Bereits vor rund 20 Jahren etablierte die KP die „Great Firewall Of China“, die faktisch einer Zensur von Webinhalten gleichkommt. Durch das Ausnutzen von Sicherheitslücken im iOS-Betriebssystem würde der generalstabsmäßigen Überwachung der Bürger Tür und Tor geöffnet.

Dass es der wertvollste Konzern der Welt mit dem Datenschutz nicht immer so genau nimmt, lässt sich unter anderem daran festmachen, dass das iPhone standardmäßig den aktuellen Aufenthaltsort des Nutzers aufzeichnet. Apple hingegen verweist darauf, dass Cook sich in einem offenen Brief klar zu den Datenschutzrichtlinien des Unternehmens bekennt. Die Privatsphäre der Kunden, so Cook, werde durch eine „starke Verschlüsselungstechnik“ geschützt.

Acht Suizide von Arbeitern seit 2010

Beim Apple-Zulieferer Foxconn hat es seit 2010 offiziell acht Selbstmorde von Arbeitern gegeben. Der letzte Suizid ereignete sich im September 2014. Dass dies kein Zufall, sondern die Folge ausbeuterischer Methoden ist, liegt für viele Analysten auf der Hand. Zwar verwies Apple immer wieder auf seine Bemühungen, die Arbeitsbedingungen und die Sicherheit in den Fabriken zu verbessern. Bisher ist es jedoch bei Lippenbekenntnissen geblieben.

Insiderberichten zufolge sich die Zustände in den Werken zuletzt sogar noch verschlimmert haben. Der Grund: Da die Löhne in China aktuell stark ansteigen, sehen sich Konzerne wie Foxconn dazu genötigt, die Arbeitsleistung zu erhöhen. Das wöchentliche Pensum liegt laut Angaben von Arbeitern bei rund 80 Stunden pro Woche; zudem sei der psychische Druck enorm, da die Beschäftigten die Toilette nur zu einem festgelegten Zeitpunkt aufsuchen dürfen.

Das erste Ubuntu-Smartphone kommt auf den Markt

Unix-Fans dürfen sich freuen: Am kommenden Montag ist es endlich soweit – das weltweit erste Ubuntu-Smartphone kommt in den Handel. Wie der englische Linux-Distributor Canonical mitteilte, wird das umgerechnet ca. 180 CHF teure Gerät ab dem 09. Februar 2015 verfügbar sein.

Das Aquaris E4.5, so die Bezeichnung des mit Spannung erwarteten Mobiltelefons, markiert das vorläufige Ende einer langen Entwicklungsphase. Bereits vor drei Jahren war in Fachkreisen darüber spekuliert worden, wann sich ein Hersteller findet, der in den stetig wachsenden Linux-Markt einsteigen möchte. Mit der spanischen Firma BQ hat Canonical nun einen Partner gefunden, der über das erforderliche technische Know-How verfügt.

Die Zusammenarbeit mit einem etablierten Hardware-Hersteller war auch deshalb nötig geworden, weil eine Crowdfunding-Kampagne im Jahr 2013 nicht den erhofften Erfolg gebracht hatte. Statt der benötigten 32 Millionen Dollar waren nur etwa 15 Millionen zusammengekommen – zu wenig, um das ehrgeizige Projekt mit dem Arbeitstitel „Edge“ zu stemmen.

Flash Sales-Termine stehen noch nicht fest

Canonical hat angekündigt, das Aquaris E4.5 auf einem ungewöhnlichen Weg an den Mann bringen zu wollen. Der Vertrieb erfolgt zunächst ausschließlich über sogenannte „Flash Sales“. Unter diesem Begriff werden Verkaufsaktionen verstanden, die maximal einige Tage dauern. Die Zeitpunkte sowie die Internetadressen, unter denen das Smartphone bestellt werden kann, sollen in Kürze über die Twitter-Accounts von BQ und Ubuntu bekanntgegeben werden.

Durchschnittliche Ausstattung

Wie der Preis von 180 Franken vermuten lässt, handelt es sich bei dem ersten Ubuntu-Smartphone um ein eher durchschnittlich ausgestattetes Gerät. Die Bildausgabe erfolgt über ein 4,5 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln. Die Pixeldichte liegt dementsprechend bei 240 ppi, was verglichen mit aktuellen Modellen von Samsung oder Sony nicht sonderlich viel ist. Als CPU dient ein Quad-Core-Prozessor mit 1,3 GHz. Der Hersteller Mediatek ist in der IT-Welt ein echtes Schwergewicht: Schätzungen zufolge stecken in 60 Prozent aller Fernseher Chips des taiwanesischen Unternehmens.

Auf der Rückseite des Aquaris E4.5 befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera, auf der Frontseite eine weitere mit 5 Megapixeln. Der Arbeitsspeicher hat eine Größe von 1 GB. Weiterhin gibt es einen GPS-Empfänger, einen eingebauten Flash-Speicher (8 GB) und einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 32 GB. Die Netzanbindung erfolgt über die Frequenzen 900 MHz (Quad-Band-GSM) und 2.100 MHz (UMTS). LTE wird vorerst nicht unterstützt.

Inhalte werden in Form von Scopes präsentiert

Das Kernstück des Aquaris E4.5 ist das Betriebssystem Ubuntu Phone, welches bisher nur als ROM für wenige Android-Geräte erhältlich war. Ein wesentliches Merkmal stellen inhaltliche Sammlungen („Scopes“) dar, über die Medien wie Musik oder Videos auf einzelnen Homescreens präsentiert werden. Im Unterschied zu den meisten derzeit erhältlichen Smartphones wird beim Aquaris E4.5 nicht zwischen Internet-Medien und selbst erstellten Inhalten unterschieden: Im Video-Bereich beispielsweise werden eigene Videos neben YouTube-Clips angezeigt. Auf diese Weise spart sich der User das Hin- und herwechseln zwischen einzelnen Anwendungen.

Externe Festplatten: Das sollten Sie beim Kauf beachten

Externe Festplatten waren vor einiger Zeit noch ein Luxus, den sich nur wenige Computerbesitzer leisten konnten. Heute sind entsprechende Geräte in jedem Elektronik-Discounter und sogar Copyshops zu haben – teilweise für Preise, die nur knapp über der 50-Franken-Grenze liegen.

Bevor man zuschlägt, sollte man jedoch zunächst einige Informationen sammeln. Als Quelle eignen sich vor allem Computerzeitschriften und Verbraucherportale. Diese haben den Vorteil, dass die Nutzer mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg halten und negative Aspekte offen ansprechen – ganz im Gegensatz zu Werbeprospekten, in denen die angebotenen Geräte zumeist nur von ihrer Schokoladenseite gezeigt werden.

Wichtig ist auch die Frage, welchem Zweck die Festplatte in erster Linie dienen soll. Benötigt man ein Modell für den Heimbereich, bietet sich eine 3,5-Zoll-Platte an. Die Preise für Modelle mit drei Terabyte (3.000 Gigabyte) beginnen bei etwa 120 Franken. Allerdings sind derartige Platten relativ schwer (bis zu 1,5 Kg) und klobig. Für den Transport eignen sich handliche 2,5-Zoll-Modelle deutlich besser, da diese ein geringeres Gewicht aufweisen und kein externes Netzteil benötigen.

Übrigens: Aktuelle Festplatten sind oftmals im NTFS-Dateisystem vorformatiert, das von vielen DVD-Playern und TV-Geräten nicht erkannt wird. Für eine problemlose Nutzung ist eine Formatierung im FAT32-System erforderlich. Abhilfe schaffen Tools, die im Internet zum Download bereitstehen.

Beim Tempo liegen 3,5-Zöller klar vorne

Was die Arbeitsgeschwindigkeit anbelangt, können kompakte Festplatten ihren größeren Pendants nicht das Wasser reichen. Im Schnitt arbeiten 2,5-Zoll-HDs um 30 Prozent langsamer. Je nach Modell kann diese Differenz aber auch wesentlich größer ausfallen. Die Unterschiede offenbaren sich insbesondere beim Kopieren: Es kann durchaus sein, dass das Überspielen eines DVD-Films vom Rechner mit der einen Platte 45 Sekunden dauert, mit einer anderen dagegen nur 25 Sekunden.

1.000-GB-Modelle sind wahre Preisbrecher

Bei den 2,5-Zöllern bieten momentan die 1-TB-Modelle das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Platz reicht für rund 250.000 MP3-Dateien oder 50 Full-HD-Filme. Anders ausgedrückt: Der Besitzer kann sich dreieinhalb Tage lang ununterbrochen Filme ansehen, ohne auf ein anderes Medium ausweichen zu müssen. Gehört man zur immer kleiner werdenden Gruppe der Download-Freaks, sind 1.000 GB eindeutig zu wenig: In diesem Fall empfiehlt sich eine Platte mit drei oder vier TB.

Nach einem Sturz ist oft Schluss

Für Festplatten gilt dasselbe wie für alle elektronischen Geräte: Wer über lange Zeit Freude an seinem Datenspeicher haben möchte, sollte sorgsam damit umgehen. Im Unterschied zu MP3-Playern, die trotz ihres geringen Preises relativ robust sind, überstehen Festplatten einen Sturz nur selten unbeschadet.

Ein Fall aus zwei Metern Höhe bedeutet oft das Ende – und das, obwohl die meisten Modelle inzwischen über Stahlgehäuse verfügen. Bei rund 50 Prozent aller Festplatten zeigen sich nach Stürzen gravierende Funktionsstörungen. Daten, die vorher intakt waren, weisen auf einmal Fehler auf oder können überhaupt nicht mehr aufgerufen werden. Besonders hoch sind die Ausfallraten bei 2,5-Zöllern: Hier arbeiten lediglich 15 bis 20 Prozent der Platten nach einem Sturz noch einwandfrei.